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Kinderhypnose: Spielerisches Erleben von neuen Lösungsmöglichkeiten, statt Auseinandersetzung mit den Symptomen und Problemen

Brigitte Puccini Hypnose bei KindernKinder nehmen wie ein Schwamm die Stimmungen und Schwingungen der Umgebung auf. Nicht alles kann das Elternhaus von ihnen fern halten. Im Kindergarten, in der Schule, durch die Freunde oder eine Krankheit können Kinder ihre Balance verlieren. Statt der unbeschwerten Kindheit folgt ein Lebensweg mit Leid. Nicht selten zeigen sich später Lernschwierigkeiten, Hyperaktivität, Ängste und Phobien, Stottern, Bettnässen, Nägelbeißen, mangelndes Selbstbewusstsein etc.

Hypnose selbst ist eine angeborene Fähigkeit des Menschen. Der allererste Bewusstseinszustand eines Menschen, der gerade auf die Welt kommt, entspricht einem natürlichen, tiefen Trancezustand.

Der Trancezustand ist eine kindgemäße, natürliche Fähigkeit, die sich beim täglichen Spielen zeigt. Für Kinder liegen Fantasie und Realität noch nahe beieinander. Kinderhypnose ist wie „Fernsehen im Kopf“ – nur viel besser.

Indem sie in ihre Phantasiewelt eintauchen, gelingt es Kindern mühelos, sich mit phantasierten Objekten zu identifizieren. Ihre Imaginationsfähigkeit, ihre Neugier auf Neues und Unbekanntes sowie der direkte Zugang zu ihren Emotionen stellt eine gute Basis für einen Therapieerfolg dar. Jede Form des Einsatzes von Hypnose bei der psychotherapeutischen Arbeit mit Kindern und Jugendlichen ist Anleitung zum Selbsthypnosetraining.

Es ist lebensnotwendig für uns, die Welt selbst zu erfahren, um damit eigene, gesunde Muster für das weitere Leben zu entwickeln.

Nicht das Symptom steht im Vordergrund, sondern die Lösung. Ist das Kind motiviert und besteht ein guter Rapport zwischen Kind und Therapeut, kann es alle seine Kräfte zur Selbstheilung aktivieren.

Das Kind erhält die Erlaubnis zu persönlichem Wachstum und Autonomie, indem es lernt, seine Probleme aus eigener Kraft mit seinen eigenen Fähigkeiten zu lösen.

Da Kinder ein feines Gespür für die Echtheit und Glaubwürdigkeit des Gegenübers besitzen, ist eine vertrauensvolle Beziehung zwischen Kind und Therapeut ausschlaggebend für eine erfolgreiche Sitzung.

Meine Aufgabe als Therapeutin besteht darin, im liebevollen, vertrauten Umgang das Kind zu stärken und ihm auf der Suche nach Ressourcen behilflich zu sein und seine Selbstheilungskräfte zu aktivieren. Das Kind wird dabei nicht manipuliert oder nach Wunsch der Eltern umgeformt. Im Mittelpunkt steht immer das Wohlbefinden des Kindes.

 „Kinder brauchen Wurzeln und Flügel“

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